KI ist bei uns kein eigener Baustein, sondern eine Ebene über allen Beratungsfeldern – Programm- & Projektmanagement, IT-/SAP-Transformation, Prozessmanagement, Strategie und HR-Transformation. Wir setzen sie dort ein, wo sie Ergebnisse messbar verbessert: schnellere Statusberichte, frühere Risikosignale, verlässlichere Prognosen. Die Lieferverantwortung bleibt beim Menschen.
In Programmen der Energiewirtschaft entfällt ein großer Teil der Steuerungszeit auf das Zusammentragen von Status, das Aufbereiten von Reports und das Nachhalten von Risiken. Genau hier entlastet KI: Sie verdichtet verstreute Projektdaten, macht Muster sichtbar, die im Tagesgeschäft leicht untergehen, und liefert Entwürfe, die wir prüfen und verantworten. Zwei Einsatzbeispiele aus unserer Arbeit finden Sie weiter unten.
Dieselbe Logik gilt über alle Beratungsfelder. KI ersetzt keine Methode und keine Verantwortung – sie schafft Freiraum für das, was zählt: Entscheidungen, Eskalation und die Arbeit mit den Menschen.
Status auf Knopfdruck – aus den Quellsystemen verdichtet, nicht händisch zusammenkopiert.
KI verdichtet Daten aus den Projekt- und Steuerungstools zu adressatengerechten Statusberichten – vom Teilprojektstatus bis zur Vorstands- und Steuerkreis-Vorlage, konsistent im Wording und nachvollziehbar in der Herleitung.
Soll-Ist-Vergleich von Terminen, Budgets und Lieferobjekten. Abweichungen werden erkannt, eingeordnet und mit Kommentarentwurf vorgelegt.
Probleme sichtbar machen, bevor sie den Plan treffen.
Auswertung historischer und laufender Daten auf Warnsignale – schleichender Verzug, Häufung offener Punkte, kritische Abhängigkeiten.
Kontinuierliches Screening von Risiken und Issues. KI schlägt eine Priorisierung vor; die Programmleitung entscheidet.
Frühzeitige Hinweise auf eskalationsreife Sachverhalte – damit Steuerkreis und Programmleitung handeln können, solange Spielraum besteht.
Bessere Prognosen für Termine, Ressourcen und Kosten – als Entscheidungsgrundlage, nicht als Blackbox.
Durchrechnen von Plan-Alternativen – Verzug eines Teilprojekts, knappe Ressourcen, verschobene Releases – und daraus abgeleitete Prognosen zu Fertigstellung und Auslastung, transparent in den Annahmen und prüfbar im Ergebnis. Bei Abweichungen liefert KI Vorschläge zur Umplanung; wir bewerten, schärfen und verantworten die finale Planung.
Wir nutzen etablierte Werkzeuge im Bestandskontext des Versorgers – datenschutzkonform.
Einsatz von KI-Assistenten in der bestehenden Microsoft-365-Umgebung des Kunden – für Dokumente, Auswertungen und Aufbereitung.
Die KI-Funktionen der bereits eingesetzten Aufgaben-, Ticket- und Testwerkzeuge nutzen wir für drei Dinge: Dubletten und unvollständige Einträge im Backlog erkennen, Ticket- und Defect-Bestände nach Status und Alter auswerten, Zusammenfassungen entlang der Projektdaten erzeugen – ohne zusätzliche Werkzeuge einzuführen.
Protokolle, Action-Item-Listen und Zusammenfassungen aus Besprechungen – als Entwurf, den die Projektleitung prüft und freigibt.
Unsere Leitplanken für den KI-Einsatz in der regulierten Energiewirtschaft.
| Grundsatz | Was das bedeutet |
|---|---|
| Mensch entscheidet | KI liefert Entwürfe, Analysen und Signale. Steuerung, Eskalation und Freigabe bleiben in menschlicher Verantwortung. |
| Datenschutz & Hoheit | Kundendaten verarbeiten wir nur in Umgebungen, die der Kunde freigibt – kein Training öffentlicher Modelle mit Kundendaten, keine Weitergabe an Dritte. |
| Nachvollziehbarkeit | Annahmen und Datenquellen werden offengelegt – keine Blackbox-Ergebnisse ohne prüfbare Grundlage. |
| Kein Tool-Wildwuchs | Wir setzen auf vorhandene Werkzeuge der Organisation statt auf zusätzliche, unkontrollierte Insellösungen. |
Zwei Beispiele aus unserer Arbeit, in denen genau die Aufgaben anfallen, die wir KI-gestützt bearbeiten. Sie zeigen die Arbeitsweise, nicht ein KI-Produkt: Welche Werkzeuge in einem Mandat zum Einsatz kommen, richtet sich nach den Vorgaben des Kunden – bewertet und verantwortet wird in jedem Fall vom Team.
Wöchentliches Test-Reporting an die Programmsteuerung: Fortschritt je Teststufe, kritische Defects, Risiken für den Go-Live – über rund 100 Schnittstellen, drei Teststufen und mehrere überlappende Releases. Im Einsatz: Die Test- und Defect-Daten aus den Ticket- und Testmanagement-Systemen werten wir über eine KI-Schnittstelle aus und führen sie in einem eigenen Dashboard – in einer vom Kunden freigegebenen Umgebung – zur Visualisierung, Bewertung und Nachverfolgung zusammen. Der Bericht bleibt eine geprüfte Aussage der Testleitung.
Personalplanungs-Szenarien über 15 Jahre für die Belegschaft eines Energiekonzerns – Renteneintritte, Befristungen, Qualifikationen und Umgruppierungen gegeneinander gerechnet. Der Automatisierungsaspekt lag im pilotierten System: Aus den Szenarien ließen sich personelle Einzelmaßnahmen automatisiert ableiten – als Vorschlagswerte zur Operationalisierung im Tagesgeschäft. Ob ein Vorschlag umgesetzt wird, entscheidet der Fachbereich.
Im Erstgespräch gehen wir Ihre Steuerungsroutinen durch und benennen zwei bis drei Stellen, an denen KI Aufwand spart – und wo nicht.
Erstgespräch anfragenIhr Ansprechpartner: Michael Borchardt, Geschäftsführer. Nach dem Erstgespräch erhalten Sie eine Einschätzung und einen Vorschlag zum Einstieg.